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11.10.2018, 16:48 Uhr | Übersicht | Drucken
Phantastische Tour der Senioren Union
Familientreffen in Augsburg mit dem Kunst-Experten Hans H. Wilmes

Greven. Der Goldene Oktober versüßte die Studienfahrt der Senioren Union der CDU im Stadtverband Greven. Die 4-Tagesfahrt nach Ulm–Augsburg–Tübingen begann mit Begrüßungscocktail im ****Maritim Hotel Ulm. Direkt am grünen Donauufer lag es unweit der malerischen Altstadt mit dem berühmten Ulmer Münster, das die Gruppe am ersten Tag erkundete. Besonders beeindruckte das romantische Fischer- und Gerberviertel. Dann kündigte Reiseleiter Ulrich Pörsel überraschend ein Familientreffen an. Der gebürtige Grevener Hans H. Wilmes besuchte seine Schwester Christa und verlegte sogar einen wichtigen Termin um den Grevenern sein Augsburg zu zeigen, die so genannte Fuggerstadt. In der „nördlichsten Stadt Italiens“ konnte der Marketing-Mann zeigen, dass er in Augsburg als Kunst-Experte gilt und der Sherlock Holmes der Kunstgeschichte genannt wird.

Der gebürtige Grevener Kunstgeschichts-Experte Hans H. Wilmes (stehend) erklärte den Mitgliedern der Senioren Union in der
 
Sein fundiertes geschichtliches Wissen zeigte sich während der Stadtführung in der ältesten Stadt Deutschlands, geprägt von seiner reichsten Familie, die der Fugger. Wilmes, selbst mit den noch lebenden Nachkommen der Familie Fugger bekannt, erklärte in der ev. St.-Anna-Kirche seine sensationellen Entdeckungen auf den Gemälden der 3 m hohen Orgelflügeln in der Fuggerkapelle der Kirche von 1321. Der Vorsitzende des Fördervereins der Albert-Greiner-Sing- und Musikschule in Augsburg hat ein besonderes Talent, er kann gemalte Gesichter erkennen, kann physiognom denken und hat Sibylla Artzt, die Ehefrau von Jacob Fugger dem Reichen im Gemälde von Hans Holbein erkannt. Mit seinen Entdeckungen machte der Kunst-Detektiv in Augsburg Furore, die in der Zeitschrift für Kultur „top schwaben“ veröffentlicht wurden. Exemplare zur Erinnerung konnten die Grevener, von denen Wilmes einige noch von der Schulzeit kannte, mitnehmen. Seinem Vortrag im Goldsaal des Renaissance-Rathauses hörten Alle abschließend mehr als gebannt zu. Nach diesem Highlight der Fahrt eroberte die Senioren Union noch die Universitätsstadt Tübingen am Neckar und bei bestem Herbstwetter auf der oberschwäbischen Barockstraße die romantische Stadt Rothenburg o.d. Tauber.


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