Auf Einladung des Reckenfelder Bürgervereins (ReBüVe) trafen sich CDU-Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden und der „ReBüVe“-Vereinsvorstand, um sich über die wichtigsten Ziele und Aufgaben in Reckenfeld auszutauschen. Doch frei nach dem Motto „Wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“, begann das Treffen zunächst mit einer Führung durch das Haus der Geschichte. „Die Siedlungsgeschichte von Reckenfeld hat mich von Anfang an fasziniert, weil sie im Münsterland beinahe einzigartig ist. Dem ReBüVe ist es zu verdanken, dass er mit dem Bau des Haus der Geschichte die Erinnerungen an die Siedlungsentstehung wachhält und einen Identifikationsort für die Reckenfelder geschaffen hat“, so Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden.
Mit Blick in die Zukunft stellte Vereinsmitglied Jürgen Otto dem Bürgermeisterkandidaten, Dietrich Aden, die Pläne des Reckenfelder Bürgervereins für die Nachnutzung der alten Hauptschule vor. Vor dem Hintergrund der von dem Rat beschlossenen neuen Ortsmitte Reckenfeld mit über 150 Wohneinheiten, wünscht sich der ReBüVe einen Teil des Gebäudes zu erhalten und zu einem Bürgerhaus umzubauen. Nach diesen Plänen sollen in dem Bürgerhaus Multifunktionsräume entstehen, die von den Vereinen und Bürgern genutzt werden können. Die Pläne sehen auch eine öffentliche Toilette vor, was dem Wunsch vieler älterer Mitbürger entspricht. Im Obergeschoss werden die Räumlichkeiten für Jugendgruppen eingeplant. „Mit dem Bürgerhaus soll ein Ort der Begegnung geschaffen werden“, so der Vorsitzende des ReBüVe´s Klaus Schwenken und ergänzt: „Die alte Hauptschule ist eines der ältesten Gebäude in Reckenfeld, an dem auch viele Geschichten hängen. Deswegen wollen wir das Gebäude erhalten und umbauen.“
CDU-Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden begrüßt die Pläne des Bürgervereins und sagt seine grundsätzliche Unterstützung für das Projekt zu: „Zu einer neuen Ortsmitte Reckenfeld gehören nicht nur neue Wohneinheiten, sondern auch ein vernünftiges Bürgerhaus, in dem das gesellschaftliche Leben stattfinden kann. Die bisherige Nutzung der alten Hauptschule für Vereine und Jugendgruppen darf nur eine Übergangslösung sein. Alles andere wäre nicht vermittelbar“, so Aden. Aden sieht in dem Bürgerhaus auch die Chance für eine bürgernahe Stadtverwaltung: „Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist, kann ich mir gut vorstellen, dass die Stadt Greven in einem neuen Bürgerhaus monatlich einfache Verwaltungsdienstleistungen für ältere Bürgerinnen und Bürger anbieten könnte. In Zeiten von Digitalisierung dürfte ein solches Konzept technisch möglich sein und sollte zumindest in der Politik zur gegebenen Zeit beraten werden“.

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